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Chroniken einer Sünderin (1)

公開
Es wehte ein leichtes Frühlingslüftchen welches durch die Baumkronen des östliches Waldes in Gridania rauschte während die dunkle Miqo’te auf ihren schwarzen Panther über die Lichtung in Richtung einer Hütte reiste welche von Jägern bewohnt wird darunter ein alter Bekannter welchen sie seit langer Zeit besuchen wollte. Kurz vor den Hügel setzte Nocturne sich ab und streichelte Svartkatt einmal leicht dessen Hals und schickte ihn mit einem Wink fort. Als sie langsamen Schrittes dann auf die Hütte zuläuft und diese mit einem leichten Knarren öffnete wurde sie schon freundlich empfangen.
„Ihr seid doch Nocturne Lunatic die Abenteurerin oder?“ kam ihr der Besitzer Rolfe Hawthrone in einen höflichen Ton entgegen dessen Frage die Streunerin mit einen Nicken antwortete.

„Wusste ich doch“, lächelte der Bursche „ich erinnere mich noch daran wie ihr uns damals in der Angelegenheit mit den Sylphen geholfen habt.“

So gleich führte Rolfe Nocturne an einen Tisch und bat sie darum sich zu setzen.

„Darf ich euch einen Waldtee bringen? Ich möchte gerne wissen was ihr bislang so alles erlebt habt seid ihr das letzte Mal hier wart.“

„Ich danke euch für die Gastfreundschaft und ja ein Tee wäre nicht verkehrt hab ich eine lange Reise hinter mir.“

Der Jäger verbeugte sich freundlich und machte sich sofort daran den Tee vorzubereiten. Nocturne guckte in die Runde. Wirklich groß ist die Hütte nicht bietet sie grad mal so viel Platz dass sich paar Leute hier niederlassen konnten. Auch konnte man dem Holz ansehen dass die Hütte schon einige Monde hinter sich hatte. Der Blick ging weiter im Uhrzeigersinn bis ihr Blick bei einer Kiste stoppte welche sie hinter sich auf einer mittelhohen Kommode vorfand. Es war eine einfache Kiste ohne ein Schloss wo man was drin aufbewahren konnte. Eigentlich für sie vollkommen uninteressant aber Nocturne packte die Neugierde als sie leicht Richtung dem Behältnis schnüffelte.

„Dieser Geruch? Es riecht nach Mondstreuner,“ murmelte sie.

Sie öffnete die Kiste und fand ein Buch vor. Es ist leicht verwest und der Größe entsprechend konnte man es bequem in eine Hand nehmen. Sie ging mit ihrer linken Hand leicht drüber um den Titel lesbar zu machen. Es war ein Tagebuch und der Name des Besitzers war grade noch so lesbar welcher mit dicker Tinte eingraviert wurde.

„Entschuldigung? Rolfe?“

Der Elezen welcher grad den Tee in zwei Tassen einschenken wollte guckt zu ihr rüber.

„Ja?“, sah dann die geöffnete Kiste und warf ihr einen lächelnden Blick zu „wenn ihr die Kiste meint die hat einer unserer Jäger vor ein paar Sonnen weiter nördlich von hier im Lerchenruf gefunden. Da keiner von uns das Buch in irgendeiner Form beschädigen wollte oder damit was anfangen konnte haben wir es einfach so belassen. Falls ihr euch für das Buch interessiert könnt ihr es gerne behalten muss ich nicht mehr darauf aufpassen.“

Nocturne nickte nur und nahm dann erstmal an den Rundtisch vor ihr Platz hatte Rolfe ihr den Tee serviert. Ein aromatischer Geruch von Wald ging von der Tasse aus und nahm einen leichten Schluck.

„Gridanische Kräuter nehme ich an?“

„Jup ich hoffe es schmeckt euch. Ich kann euch leider nichts Exquisites anbieten aber wenn ihr sagt es schmeckt euch reicht das mir als Gastgeber“, lächelte der junge Mann „aber erzählt doch mal was-…“
Das Gespräch wurde jäh unterbrochen als ein etwas jüngerer Jäger in die Hütte hineinstürmte welcher regelrecht am keuchen war.

„Es gibt Ärger eine Horde Wildschweine nördlich von hier laufen Amok nachdem der alte Mondstreuner und ein paar andere versucht haben sie einzufangen.“

Rolfe sprang auf „ich werd versuchen ein paar Leute aus Gridania zu kontaktieren“, guckte zu Nocturne „lasst euch bitte nicht bei euren Tee stören zumal das eine Sache der Jäger ist womit wir jemanden wie euch nicht belästigen wollen“, grinste nur und verschwand dann durch die Hintertür.

Nocturne wollte schon hinterherlaufen aber blieb dann sitzen den Blick auf das Tagebuch gerichtet welches ihr keine Ruhe ließ. Sie nippte nochmal kurz an den Tee und öffnete dann das Buch vorsichtig.
...

32. Sonne im 5. Schattenmond des Jahres 1508: Mein erster Tagebucheintrag
Während ich meine ersten Worte hier verfasse war der Clan schon längst in bester Partylaune wurde heute mein achtzehnter Geburtstag gefeiert. Ich lebte in einer relativ grossen Mondstreuner-Gruppe welcher ein Zusammenschluss dreier Clans war und meine Mutter ist das Matriarchen-Oberhaupt. Ich war megahappy als mein Namenstag gefeiert wurde und bekam viele Geschenke als zukünftige Matriarchin hegte mein Vater grosse Hoffnungen in mich. Dieses Tagebuch ist übrigens ein Geschenk von ihm.

3. Sonne im 6. Lichtmond des Jahres 1508: Äther?
Vater nahm mich mit auf die Jagd. Bislang durfte ich nur passiv mitwirken aber heute lehrte er mich den Umgang mit Speer und Bogen. Als wir von ein paar Pflanzenungeheuer angegriffen wurden geriet ich leicht in Panik und setzte eine merkwürdige Kraft frei. Wie mein Vater mir später offenbarte handelte es sich um Äther eine geheimnisvolle Kraft die alles umgibt und ihren Ursprung bei der Göttin dieses Planten offenbar hat. Als wir dann ins Dorf zurückkehrten meinte Vater dann das für mich zu behalten ist Äther ein Tabuthema in unserem Clan. Seitdem stand ich unter Anordnung meiner Mutter unter ständiger Beobachtung was mir nicht grade angenehm war fühlte ich mich in meiner Freiheit beschränkt.

5. Sonne im 6. Schattenmond des Jahres 1508: Ein unerwarteter Fund
Vater nahm mich heute mit auf die Jagd zusammen mit drei weiteren Streunern. Als wir uns weiter nördlich wagten fanden wir einen verletzten Mondstreuner welchen wir zu uns in Dorf brachten. Die Männer brachten ihn in eins unserer Zelte wo die Frauen unseres Clans darauf warteten ihn zu verarzten. Ich bot meine Mithilfe an und werde die nächsten Tage wohl beim Clan bleiben bis er aufwachen wird.

8. Sonne im 6. Schattenmond des Jahres 1508: So lernten wir uns kennen
Nach drei Sonnen ist der Fremde endlich aufgewacht. Ich rief sofort die anderen Frauen herbei damit sie ihn was zu essen und zu trinken bringen konnten. Als er dann verpflegt wurde kamen wenig später Mutter und Vater hinzu wollten sie seine Geschichte hören was passiert ist. Der unbekannte Kater konnte sich leider an nix erinnern ausser einen Namen bei dem wir ihn von nun nennen sollten „Kiba“. Ich kann mir nicht erklären was heute in mir vorging aber ich fand den Streuner sowohl unheimlich als auch faszinierend zugleich.

8. Sonne im 1. Lichtmond des Jahres 1509: Gute Freunde
Mittlerweile ist ein ganzer Mond vergangen seit Kiba bei uns aufgenommen wurde. Er ging zusammen mit den anderen Männern auf die Jagd und in seiner freien Zeit verbrachte er sehr viel Zeit mit mir. Er ist für mich mittlerweile ein guter Freund geworden mit dem ich über alles reden konnte und er dankte mir jedes Mal dafür dass ich damals über ihn gewacht habe als er noch im Koma lag dieser Charmeur. Heute erfuhr ich dass er bei meinen Eltern war nur wollte mir keiner verraten was Kiba von Vater und Mutter wollte was mich neugierig machte aber alle hielten dicht. Menno.

20. Sonne im 2. Lichtmond des Jahres 1510: Der Tag der alles veränderte
Noch immer trage ich die Brandspuren in meinem Gesicht und die Tränen wollten einfach nicht aufhören. Vor 4 Sonnen ereilte unseren Clan ein Unglück wurden wir von unbekannten Leuten angegriffen welche ein Mitglied nach den anderen kaltherzig mit ihren Lanzen abstachen und Pfeilen durchbohrten. Inmitten des Chaos versuchte Vater die Frauen zu verstecken. Mich und Kiba versteckte er in einer abgelegenen Ecke im Dorf in einen leeren Holzstamm und bat Kiba darum mich zu beschützen. Kurz bevor er sich zurück zum Clan begab überreichte er mir einen Beutel und sagte mir folgende Worte „Tochter bitte bleib am Leben und hüte unseren Familienschatz“. Ich weinte bittere Tränen und wollte ihm nachlaufen aber Kiba hielt mich zurück. Die nächsten 2 Stunden durchging ich die Hölle hörte ich Schreie des Schmerzes und Flammen umschlungen unser Versteck. Danach wurde es still. Zu still und Kiba nahm mich bei der Hand Richtung Ostwald wo wir uns ein neues Versteck suchten bevor die unbekannten Angreifer uns womöglich hier finden sollten. Heute fanden wir ein gutes Versteck im Lerchenruf. Kiba baute ein provisorisches Zelt auf und versuchte mich zu trösten. Dies wird wohl eine unruhige Nacht.

22. Sonne im 2. Lichtmond des Jahres 1510: Ein Auge?
Zwei weitere Sonnen sind seit der Ausrottung meines Clans vergangen. Während ich das Versteck hüte macht Kiba sich alleine auf für die Verpflegung zu sorgen. In einen Moment der Einsamkeit fiel mir der Beutel auf den Vater mir anvertraute. Ich öffnete ihn vorsichtig und finde vor Schreck darin einen Augapfel vor welcher in Glas eingearbeitet ist. Als ich das Auge näher betrachtete spielte mein Äther auf einmal verrückt. In meinen Kopf spielten sich merkwürdige Bilder ab welche mir unbekannte Personen und Orte zeigten. Als ich aus einer Art Trance wieder erwachte fand ich mich in den Armen Kibas wieder. Ich überlegte in dem Moment den Beutel wegzuwerfen aber mein Gewissen sagte nein bevor ich auch noch die letzte Erinnerung an meine Eltern wegwerfen sollte. Kiba hält fest meine Hand und fragte mich dann ob ich denn versuchen wolle einen neuen Clan aufzubauen. Ich war mir nicht sicher ob ich es denn schaffen könnte einen zu leiten fehlte mir noch die nötige Erfahrung dazu aber wenn ich so in seine Augen blickte war ich mir sicher dass wir es gemeinsam schaffen würden eine Familie zu gründen. Heute werden wir beide wohl unsere erste gemeinsame Nacht verbringen.

32. Sonne im 5. Schattenmond des Jahres 1510: Der erste Sohn
An einen Tag voll Sonnenschein wurde mein erster Sohn geboren welchen ich nach Tradition der Mondstreuner den Namen Sheve’a gab. Es war eine schwere Geburt waren weder ich noch Kiba richtig darauf vorbereitet aber der kleine Kater kam gesund zur Welt.

-> Fortsetzung
https://de.finalfantasyxiv.com/lodestone/character/2753950/blog/3535561/
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