Rhel’a Polaali wurde als erster Sohn einer kleinen Mondstreuner-Familie geboren und wuchs fern der großen Städte unter dem Licht des Mondes auf. Von seiner Mutter lernte er, lautlos zu gehen, aufmerksam zu beobachten und keinen Kampf zu beginnen, den er nicht auch beenden konnte. Doch Rhel’a wollte mehr sein als nur ein Name seiner Familie. Er wollte die Welt mit eigenen Augen sehen und seinen Platz selbst bestimmen.
Sein Weg führte ihn nach Ul’dah, wo nicht Herkunft, sondern Entschlossenheit über das Überleben entscheidet. In der Faustkämpfergilde entdeckte er, dass seine größte Stärke weder in Klingen noch in schwerer Rüstung lag, sondern in Schnelligkeit, Präzision und Körperbeherrschung.
Rhel’a kämpft ruhig und beinahe lautlos. Er liest seinen Gegner, weicht aus und schlägt erst dann zu, wenn sich eine sichere Öffnung zeigt. Hinter seiner zurückhaltenden Art lebt jedoch ein unbeugsamer Wille: Er möchte niemandes Schatten sein, sondern seinen eigenen Weg unter den Sternen gehen.